Europawahl: Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel Spitzenkandidaten der AfD

Die Liste der ersten 6 Kandidaten der Alternative für Deutschland für die Europawahl steht. Gewählt wurde die Liste am 25. Januar auf einer Delegiertenversammlung in Aschaffenburg (weitere Kandidaten wurden am Wochenende darauf auf einer weiteren Delegiertenversammlung in Berlin gewählt).

Das sind die ersten Sechs der (insgesamt 28 Personen umfassenden) Europawahl-Liste:

  1. Bernd Lucke,
  2. Hans-Olaf Henkel,
  3. Bernd Kölmel,
  4. Beatrix von Storch,
  5. Joachim Starbatty,
  6. Ulrike Trebesius.

Bernd Lucke ist Professor an der Uni Hamburg, und Bundessprecher der Alternative für Deutschland. Zur Bundestagswahl 2013 war er Spitzenkandidat der Landesliste Niedersachsen.

Hans-Olaf Henkel, neu in der AfD, ist Manager, Verbandsfunktionär und Publizist. Er wirkte unter anderem Als Manager bei IBM, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und Präsident der Wissenschaftsorganisation Leibniz-Gemeinschaft.

Bernd Kölmel ist Landessprecher der AfD Baden-Württemberg. Zur Bundestagswahl 2013 war er Spitzenkandidat der Landesliste Baden-Württemberg.

Beatrix von Storch ist Rechtsanwältin und politische Bloggerin. Zur Bundestagswahl 2013 kandidierte Beatrix Amelie Ehrengard Eilika von Storch, geborene Herzogin von Oldenburg, auf Platz 2 der Landesliste Berlin.Sie ist bekannt für ihre teilweise radikal-konservativen Positionen, an ihr werden sich die Geister sicher scheiden (auch in der AfD selbst). Man muss wohl kein Prophet sein, um vorherzusagen dass sich die politische Konkurrenz und die Medien im Vorfeld der Europawahlen vor allem auf sie stürzen werden.

Joachim Starbatty ist emeritierter Professor der Uni Tübingen. Zur Bundestagswahl 2013 war er Spitzenkandidat der Landesliste Berlin.

Ulrike Trebesius ist Landessprecherin der AfD Schleswig-Holstein. Zur Bundestagswahl 2013 war sie Spitzenkandidatin der Landesliste Schleswig-Holstein.

Deutschland hat im Europäischen Parlament 99 Sitze, d.h. es bestehen gute Chancen dass es die sechs in Aschaffenburg gewählten Kandidaten tatsächlich ins Parlament schaffen (nämlich wenn die AfD 6 oder mehr Prozent der Stimmen bekommt. Die Sperrklausel liegt bei 3 Prozent, d.h. schaffen werden es in jedem Fall entweder mindestens drei oder keiner). Wer die Geschehnisse in Aschaffenburg nachlesen möchte, hier gibt es den Liveticker der AfD (endet um 18:36 Uhr) und den Liveticker der Jungen Freiheit (waren bis zum Schluss dabei).

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