Leck mich am A … 600 Unterschriften an einem Wochenende!

Und zwar haben das nach eigener Darstellung die Berliner am 15./16.6. geschafft: Beim Motzstraßenfest (offiziell Lesbisch-schwules Stadtfest Berlin genannt) im Stadtbezirk Schöneberg wurden über 600 Unterstützungsunterschriften für die Bundestagswahl gesammelt. Professorenpartei.de gratuliert, und freut sich, dass sich die Alternative für Deutschland wieder mal als vielseitiger herausstellt als so mancher wahrhaben will.

Update: Es gibt inzwischen auch eine Äußerung des NRW-Spitzenkandidaten der Alternative für Deutschland, Prof.Dr. Alexander Dilger, zu den im Nachhinein aufgekommenen Kontroversen, siehe hier auf seinem Blog.


Aus der Pressemitteilung des Landesverbands Berlin der Alternative für Deutschland:

Berlin, 17.06.2013 – Auf dem schwul-lesbischen Motzstraßenfest ist der Berliner Landesverband der Alternative für Deutschland sehr positiv aufgenommen worden. Die AfD … konnte mehr als 600 Unterschriften zur Unterstützung der Partei und der Direktkandidaten sammeln.

„Es war ein fantastisches Gefühl“, sagt Franz Niggemann, Direktkandidat für den Bezirk Tempelhof-Schöneberg, … Das Engagement der Berliner AfD auf dem schwul-lesbischen Straßenfest zeigt, dass die Partei ihre Stellung nicht etwa am rechten Rand, sondern weltoffen in der Mitte der Gesellschaft sieht.

„Die Alternative für Deutschland steht ohne Vorbehalte zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur steuerlichen Gleichstellung von Ehen hetero- und homosexueller Paare“, betont Christian Schmidt, stellvertretender Sprecher der Berliner Alternative für Deutschland. [Anm.: Hier für die ganze Partei zu sprechen ist nicht korrekt, es gibt keinen formalen Parteitagsbeschluss weder in die eine noch die andere Richtung]

Frank Hansel, Schatzmeister und Günter Brinker, Sprecher der AfD, weisen darauf hin, dass „es in einer modernen und toleranten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts darauf ankommt, jene Menschen staatlicherseits zu würdigen, die im Leben füreinander Verantwortung übernehmen. Dem trägt das Verfassungsgericht mit seinem Urteil wie auch die Evangelische Kirche Deutschlands mit ihrer “Orientierungshilfe” erfreulicherweise Rechnung.“

Auch bei queer.de sorgten die Aktion und ihre Nachwirkungen bereits für eine heiße Debatte. Ebenso gibt es mittlerweile eine  Äußerung des NRW-Spitzenkandidaten der Alternative für Deutschland, Prof. Dr. Alexander Dilger, auf seinem Blog.

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3 Gedanken zu „Leck mich am A … 600 Unterschriften an einem Wochenende!

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